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Holocaust Memorial Center


Das Holocaust-Museum Budapest erinnert und gedenkt mit Hilfe seiner Ausstellung „From Deprivation of Rights to Genocide” der ungarischen Opfer der national- sozialistischen Gewaltherrschaft. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt der acht Ausstellungsräume darauf, das Leiden, die Vertreibung und die Ermordung der ungarischen Juden sowie Roma darzustellen, die Hintergründe der historischen Gäueltaten, die historischen Zusammenhänge, das Spektrum der Verantwortlichen zu erläutern.
Die Ausstellung stellt die zugrundeliegenden Ereignisse dabei in chronologischer und thematischer Reihenfolge dar und ordnet sie verschiedenen Schwerpunkten zu, die die folgenden Phasen der Verfolgung aufzeigen sollen: Entrechtung (Deprived of Rights), Enteignung (Deprived of Property), Raub der Freiheit (Deprived of Freedom), Entwürdigung (Deprived of Human Dignity), Ermordung (Deprived of Life), Suche nach Antworten (Responses) und Befreiung und Veurteilung der Verantwortlichen (Liberation und Calling to Account).

Nach der Besichtigung der unterirdischen Räume wird der Besucher zum Abschluss in den Innenraum einer Synagoge geführt, die sich ebenfalls auf dem Museumsgelände befindet und den Rundgang durch die Ausstellung abschließt.

Durch seine zusätzliche Symbolik im Innenhof wird das Museum zu einer Zone des Gedenkens. Ungarische Juden, die Opfer des Holocaust wurden, sind mit ihren Namen auf Glas- und Marmorwänden verewigt. Der Ermordeten wird durch das Aufstellen einer brennenden Kerze oder das Hinlegen eines Kieselsteines gedacht.