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Funktionen von Architektur und Standortswahl in der musealen Erinnerungskultur

Von Jakob Ackermann und Sarolt Kabay

Die zwei ausgewählten Budapester Ausstellungen (das Jüdisches Museum in der Dohány Straße wird hier nur am Rande erwähnt), deren architektonische Besonderheiten im Folgenden behandelt werden, beziehen sich aufeinander konzeptionell und politisch in einem besonderen Maße; bedingt durch ihre Entstehungsgeschichte –. Ihre besondere, von Konflikten belastete Beziehung lässt sich indirekt auch in ihrem Umgang mit historischen Bauten, in ihrem Verhältnis zur Umgebung erkennen, da beide Museen einem authentischen Ort zugrunde liegen, dessen „Ausstrahlung“ sie als Exponat zu verwenden versuchen. Bei der Analyse wird besonderer Wert auf die Veränderung bzw. auf die Beibehaltung der ehemaligen Zuständen gelegt.

1. Wie sind das Holocaust Memorial Center und das Haus des Terrors formal aufgebaut? Informationen zu den architektonischen Grunddaten: Grundriss, Symmetrie, Dimension, Baumaterial u. a.)
2. Welche Aussage transportieren die architektonischen Merkmale und welche Wirkung haben sie ?
3. Wie sind die drei Museen in Budapest in die Umgebung integriert? Welche Bedeutung hat ihre Lage? Wie wird mit den authentischen Orten umgegangen?
4. Wie wird die Architektur, wie Ort und Lage in der Ausstellung selbst thematisiert?