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Ausstellungskonzept

Von Simone Kleemann, Monika Schierl und Viktória Nagy

Berlin

Die Arbeitsgruppe „Ausstellungskonzept” befasst sich mit der inhaltlichen Gestaltung der ausgewählten Erinnerungsorte in den Städten Berlin, Budapest und Nürnberg. Ziel war es, den Umgang mit der Thematik Massenbewegung und -gewalt im Nationalsozialismus die Schwerpunktsetzungen und die Arten der Vermittlung zu analysieren. Darüber hinaus wurde ein Fokus auf den Unterschied im Umgang mit Geschichte in Ungarn und Deutschland gerichtet.

Die hier vorliegende Analyse orientiert sich an neun Leitfragen, die im Anschluss aufgeführt werden. Diese wurden im Rahmen der eingehenden Betrachtung mit dem ersten Untersuchungsort (Ort der Information in Berlin) entwickelt. Eine Modifizierung der Kategorien erfolgte während der folgenden Arbeitsphasen in Budapest und Nürnberg vorgenommen. Die Untersuchung mündet in den abschließenden Vergleich aller Erinnerungsorte.


Die neun Leitfragen:
  1. Welches Verhältnis zwischen Individuum und Masse ist erkennbar?
  2. Wie erfolgt die Einbindung des Erinnerungsortes in den europäischen Kontext?
  3. Wie verbinden der Erinnerungsort die Zeitdimensionen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft?
  4. Welche Hauptgestaltungsmotive liegen der Ausstellung zugrunde?
  5. Wie sind die Ausstellungstexte gestaltet?
  6. Welche Arten von Exponaten finden in der Ausstellung Verwendung?
  7. Ist eine Zeitleiste vorhanden, die die Themenschwerpunkte der Ausstellung historisch einordnet? Wenn ja, welchem Konzept und Aufbau folgt sie?
  8. Wie werden „Orte der Verfolgung und Vernichtung“ in der Ausstellung dargestellt?
  9. Auf welche Art und Weise werden andere Erinnerungsorte in der Ausstellung thematisiert und mit ihr verknüpft?